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Per Mausklick zum Innensenator

Internet-Auftritt des Ressorts

Das Internet bekommt in der Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden eine immer größere Bedeutung. Dem trug jetzt der Innensenator Rechnung und stellte einen modernen Auftritt im Netz der Netze unter der Adresse www.bremen.de/innensenator .

Wer sich auf diese Seite klickt, findet als Einstieg neben einer Vita nebst Foto von Senator Kuno Böse (CDU) eine kleine Geschichte des Dienstsitzes, aber dann geht es auch schon ans Eingemachte: Klar gegliedert und sehr übersichtlich wird der virtuelle Besucher durch das Menü geführt und findet für alle drei Ressortabteilungen (Inneres, Kultur, Sport) eigene Seiten.

Interessant für die Bürgerinnen und Bürger sind die vielen Links, die unmittelbar zu den Seiten der angeschlossenen Dienststellen und Eigenbetriebe führen. Ob Feuerwehr, Ortsämter, Theater, Schwimmbäder – kaum eine Frage bleibt unbeantwortet. Wer möchte, kann immer tiefer in die Materie einsteigen.

Beispielsweise zu den Seiten der Innenministerien anderer Bundesländer. Wer sich vielleicht für den Umgang mit Kampfhunden oder die Regelungen bei Ausländerangelegenheiten interessiert, kann sich hier vom Schreibtisch aus in alle Innenbehörden bewegen. Davon, so Senator Böse, machen unter anderem Rechtsanwälte immer häufiger Gebrauch.

Nachzulesen und vom Netz herunterzuladen sind auch die Beschlüsse der Innenministerkonferenz, in der Bremen derzeit den Vorsitz inne hat. Praktischen Nutzen von den neuen Seiten haben aber auch Bürger, die sich beispielslweise über Stiftungen informieren möchten oder etwas beantragen wollen. Viele Formulare und Unterlagen wurden ins Netz gestellt und können von der Seite auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden. Ausfüllen, unterschreiben, abschicken – und schon wurde ein Behördengang gespart.

In etwa einem Jahr, so hofft der Senator, wird selbst der Postweg überflüssig. Dann können viele Vorgänge zwischen den Bremern und der Behörde gleich online erledigt werden. Die Voraussetzung dafür war die Zulassung der digitalen Signatur. Möglich wurde dies unter anderem dadurch, dass im Melderecht nicht mehr die Unterschrift des Vermieters verlangt wird. Böse über die neuen Möglichkeiten des Internets: „Sie werden die Verwaltungsarbeit revolutionieren. Die öffentliche Verwaltung wird noch mehr zum Dienstleistungsunternehmen.“

Einblick in die aktuelle politische Arbeit bietet die Seite „Mit dem Senator unterwegs“. Dort werden Fotos von Kuno Böse gezeigt, wie er beispielsweise vor einem Beirat oder auf einer Personalversammlung spricht – immer mit der Möglichkeit von Anmerkungen der Betrachter.

Heinz Holtgrefe

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