Bremer Firmen sollen sich für „Girls' Day" engagieren Der Mädchen-Zukunftstag findet zum zweiten Mal bundesweit am 25. April 2002 statt
Welchen Beruf hat eigentlich mein Vater und wäre dieser auch interessant für mich als Tochter? Zwei der Fragen, die im Zentrum des „Girls' Day" stehen. Einen Tag schulfrei, um dem Vater über die Schulter zu schauen. Was sich nach einem abwechslungsreichen und unkonventionellen Tag anhört, hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Durch einen kleinen realen Einblick in die Arbeitswelt, soll bei den Mädchen zwischen zehn und 16 Jahren die Neugier vor allem an technischen Berufen geweckt werden. Ein Versuch, den Nachwuchsmangel in diesen Berufsfeldern auszubremsen.
Die Mädchen sollen an diesem Tag nicht nur hinter die Kulissen des Arbeitsplatzes ihres Vaters oder eines anderen Erwachsenen schauen, sondern auch so weit möglich mitarbeiten. Aufmerksam gemacht werden soll der Nachwuchs auf „frauenuntypische und neue Berufe". In Bremen fordern die Partner des Bündnisses für Arbeit und Ausbildung in Bremen und Bremerhaven sowohl die Betriebe als auch die Eltern auf, sich am „Girls' Day" zu beteiligen.
Unternehmen, die sich und ihr Engagement für die künftige Generation präsentieren wollen, haben hierzu auch im Internet die Möglichkeit. Gebrauch von dieser Option hat beispielsweise bereits „die informationsgesellschaft mbH" gemacht. Ein Bremer Unternehmen, das im Bereich digitale Informationssysteme und Kommunikationsdesign tätig ist. „Wir wollen an diesem Tag Bremer Schülerinnen zeigen, wie Technik und Kreativität in unserem Beruf zusammengehören." Insgesamt vier Mädchen können dort in kleinen Projekten erste Erfahrungen im Berufsfeld Neue Medien sammeln.
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