Das National-Museum Kenia gilt in Fachkreisen als das herausragendste Museum Ostafrikas und beherbergt unter anderem eine umfangreiche Sammlung von Funden der frühen Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Diese Exponate sind in der Welt einzigartig, aber den meisten Menschen leider (nicht zugänglich und somit) unbekannt. Die im Museum zur Zeit anfallenden redaktionellen Tätigkeiten konzentrieren sich zumeist nur auf die wissenschaftliche und nicht auf die publikumswirksame Aufbereitung der Forschungsergebnisse. Hier soll der Einsatz multimedialer Techniken in Kombination mit dem Internet neue Wege erschließen.
Das im September 2002 vor Ort durchgeführte Seminar ist ein klassisches Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe: Die Museumsmitarbeiter wurden über die vielfältigen Möglichkeiten multimedialer Techniken informiert, lernten die Arbeitsweisen von Content-Management-Systemen kennen und konnten anschließend im Rahmen einer Schulung auch selbst die jeweiligen Programme kennenlernen. Als Ergebnis lagen nach Abschluss des Seminars zwei kleine interaktive Informationssysteme vor, die nun anschließend vom Museum modifiziert und weiter ausgebaut werden können. | |  |