Unsere Patenkinder

Unsere Patenkinder kommen aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt. An dieser Stelle, möchten wir sie kurz vorstellen und anhand von Rito's Leben in Nicaragua erläutern, was die Organisation vor Ort bewegt.

Rito lebt im Nordwesten von Nicaragua. Sie ist mit ihrem Dorf Teil eines zeitlich befristeten Projekts, das die Organisation World Vision e.V initiiert hat. Die Menschen kämpfen wie viele andere täglich mit Hunger, schmutzigem Trinkwasser und daraus bedingten Krankheiten. Nur wenige Kinder können zur Schule gehen, weil zuhause ihre Arbeitskraft gebraucht wird, die Schulen schlecht ausgestattet sind und aus der Tradition heraus Bildung kein großer Wert zugeschrieben wird.

Die langfristigen Ziele des Projekts sind, neben der akuten Hilfe vor Ort, den Bewohnern Kompetenzen und Kenntnisse zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, sich und ihre Heimat unabhängig von fremder Hilfe weiterzuentwickeln und für ihre Rechte einzutreten.

Diesen Zielen ist man bereits ein großes Stück näher gekommen, indem z.B. Schulen mit Unterrichtsmaterialien ausgestattet wurden. Im Bereich Hygiene, Prävention und Umweltschutz wurden Aufklärungskampagnen und Schulungen durchgeführt, die Dorfbewohner haben Impfungen erhalten und es wurden über 400 Latrinen gebaut, über deren Nutzung und Wartung aufgeklärt. Die landwirtschaftlichen Kenntnisse werden erweitert und produktive Anbaumethoden vermittelt, die mehrfache Ernten im Jahr ermöglichen.

Foto Rabby

Rabby aus Bangladesh. Rabby mag Kühe und gärtnert gerne. Er geht in die 1. Klasse, spielt Fußball und liebt Rice Meat. Unterstützung erhalten er und seine Familie in Form von gesundheitlicher Aufklärung und Vorsorge sowie der Sensibilisierung für die Rechte der Kinder.

Foto Milagro Sahari

Milagro Sarahi freut sich, dass sie in die Schule gehen kann, momentan besucht sie die erste Klasse. Sie lebt in Honduras und möchte gerne Krankenschwester werden. Vor allem die Bereiche Bildung und Gesundheit stehen im Fokus der Hilfe vor Ort. Dank eines Projekts, das primär die Versorgung mit sauberem Wasser und somit auch Reduzierung von Krankheiten behandelt, haben inzwischen über 800 Familien Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Foto Diksia

Diksia kommt aus dem Tschad und lebt dort in einer Strohhütte. Sie ist eine leidenschaftliche Tänzerin und ist noch zu jung für die Schule. Nach einer Wurmkur und medizinischer Unterstützung geht es ihr gesundheitlich besser. Neben medizinischer Grundversorgung hilft die Organisation vor Ort bei der Versorgung mit sauberem Wasser. Die Dorfgemeinschaft erlangt zudem durch Schulungen Wissen über saisonunabhängige, produktive und nachhaltige Anbaumethoden.

Foto Dickens

Dickens Ooko lebt in Kenia und hat gerade erfolgreich die Mittelstufe beendet. Seine Famile besitzt eine Kuh. Sie partizipieren von der Aufklärungsarbeit im Bereich der Landwirtschaft und vollwertiger Ernährung.